An einem ewigen Leben kann ich gedanklich Teil haben und/oder (gemäß Heilsversprechen) nach meinem Ableben. Mit meinem Denken werde ich spekulieren, jonglieren mit Hypothesen. Was ein Leben nach meinem Tod anbetrifft, bin ich blind. Ich kann darüber nichts aussagen, weil ich darüber nichts weiß.

Außerdem, welch ein absurdes Wort: Ewiges Leben. Weder ist das Leben ewig noch Ewigkeit lebendig. Warum danach trachten?

Ich lebe in einer Minigesellschaft. Sie besteht aus maximal zwei Mitgliedern. Ich und mir. Über Rechte und Pflichten haben wir uns geeinigt. Die Pflichten sind rechtlich, die Rechte verpflichtend geregelt.

Eine ernüchternde (vermutlich berechtigte) Annahme, dass Freiheit immer mit Wohlstand einhergeht.

Wer leidet, sehnt sich nach Erlösung.

Der Ast der Kiefer wiegt sich leicht im Wind, derweil mein Denken baden geht.