15/05/26 18:36
Schicksal wird eher nicht zufällig aufgefasst, sondern als etwas, das sich per (höherer) Vorsehung, verständlich oder unverständlich, ergibt. Dass Schicksal eine mehr oder weniger stimmige Versammlung individuell zu verantwortender Lebensvollzüge sein könnte, ist richtig und falsch zugleich. Für manches im Leben kann man nichts, für anderes schon. Das gilt es zu erfassen.
Die Würde des Menschen ist laut Mensch unantastbar und wird doch ständig vom Mensch und nur vom Mensch (von wem auch sonst?) in unterschiedlichem Ausmaß verletzt.
Verständigung beruht nicht nur auf Verständnis, sondern auf Verständigkeit. Mangelt es in einem Verständigungsgeschehen an Verständigkeit, wird Verständigung bei allem Bemühen um Verständnis erschwert bis unmöglich.
Obwohl sich Wissenschaft mit der Definition von Seele schwer tut, hat sie eine wissenschaftliche Disziplin hervorgebracht, die sich mit der Seele (seelischen Verhältnissen) forschend beschäftigt, die Psychologie.
Die Zeit ist der größte Widersacher des Menschen, vor allem, wenn er zu viel davon hat.
Um der Zeit ihren beängstigenden Charakter zu nehmen, versucht der Mensch sie zu begrenzen. Er spricht dann von Zeitraum, kastelt die Zeit ein in drei Dimensionen.
Wer Zeit hat, ist zu beglückwünschen, wer zu viel Zeit hat, zu bedauern.
Fünfzig Prozent Steuerforderung ist je nach Verdienst eine unterschiedliche Last. Wer eine Million im Monat verdient, wird sie als Ärgernis empfinden, wer Zweitausend im Monat verdient, unannehmbar.
Den eigenen Wohlstand zu mehren, wird immer ein Anliegen des Menschen sein. Das ist verständlich, über ein gewisses Maß hinaus verwerflich. Aber was heißt Maß?
Bäume nehmen Licht und Bäume spenden Schatten.
Die Würde des Menschen ist laut Mensch unantastbar und wird doch ständig vom Mensch und nur vom Mensch (von wem auch sonst?) in unterschiedlichem Ausmaß verletzt.
Verständigung beruht nicht nur auf Verständnis, sondern auf Verständigkeit. Mangelt es in einem Verständigungsgeschehen an Verständigkeit, wird Verständigung bei allem Bemühen um Verständnis erschwert bis unmöglich.
Obwohl sich Wissenschaft mit der Definition von Seele schwer tut, hat sie eine wissenschaftliche Disziplin hervorgebracht, die sich mit der Seele (seelischen Verhältnissen) forschend beschäftigt, die Psychologie.
Die Zeit ist der größte Widersacher des Menschen, vor allem, wenn er zu viel davon hat.
Um der Zeit ihren beängstigenden Charakter zu nehmen, versucht der Mensch sie zu begrenzen. Er spricht dann von Zeitraum, kastelt die Zeit ein in drei Dimensionen.
Wer Zeit hat, ist zu beglückwünschen, wer zu viel Zeit hat, zu bedauern.
Fünfzig Prozent Steuerforderung ist je nach Verdienst eine unterschiedliche Last. Wer eine Million im Monat verdient, wird sie als Ärgernis empfinden, wer Zweitausend im Monat verdient, unannehmbar.
Den eigenen Wohlstand zu mehren, wird immer ein Anliegen des Menschen sein. Das ist verständlich, über ein gewisses Maß hinaus verwerflich. Aber was heißt Maß?
Bäume nehmen Licht und Bäume spenden Schatten.
13/05/26 21:03
Ich bin mir einzigartig unbekannt. Vermutlich gibt es mich als mir selbst Unbekanntes nur einmal auf Erden. Im Wesentlichen und ziemlich sicher im Speziellen stehe ich für mich. Davon gehe ich aus, obwohl ich mir nicht sicher sein kann. Die Erde steht für sich im Planetensystem, das seinerseits für sich steht im System der Milchstraße, die wiederum Teil ist des gigantischen Universums (das wessen Teil ist?). Schwindlig könnte mir werden, würde ich immer daran denken, aber es wird mir nicht schwindlig. Statt dessen staune ich über das Unfassbare und komme mir in diesem Moment einzigartig bekannt vor.
Wer sollte sich mäßigen und wem würde dies zu Gute kommen?
Vielfalt ist erstrebenswert, Einfalt ein Hindernis.
Worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, davon bin ich erfüllt.
Eigentlich bin ich nicht zur Welt gekommen im Moment meiner Geburt, sondern die Welt zu mir. Und wenn ich sterben werde, werde ich nicht etwas Bleibendes verlassen, sondern es zum Verschwinden bringen (als ob es nie gewesen wäre).
Nichtigkeiten besitzen die Eigenschaft, vordergründig zu sein. Damit generieren sie Aufmerksamkeit, die an anderer Stelle fehlt.
Erfahrung stellt unter Beweis, dass die ein oder andere Wahrheit recht hat.
Im Großen und Ganzen habe ich wenig von der Welt gesehen. Das Wenige reicht.
Wer sollte sich mäßigen und wem würde dies zu Gute kommen?
Vielfalt ist erstrebenswert, Einfalt ein Hindernis.
Worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, davon bin ich erfüllt.
Eigentlich bin ich nicht zur Welt gekommen im Moment meiner Geburt, sondern die Welt zu mir. Und wenn ich sterben werde, werde ich nicht etwas Bleibendes verlassen, sondern es zum Verschwinden bringen (als ob es nie gewesen wäre).
Nichtigkeiten besitzen die Eigenschaft, vordergründig zu sein. Damit generieren sie Aufmerksamkeit, die an anderer Stelle fehlt.
Erfahrung stellt unter Beweis, dass die ein oder andere Wahrheit recht hat.
Im Großen und Ganzen habe ich wenig von der Welt gesehen. Das Wenige reicht.
12/05/26 19:08
Die Gegenwart als Epoche fortschreitender Bewegung. So könnte man sagen und läge nicht verkehrt. Trotzdem ein Missverständnis. Statt vorrangige Bewegung im Außen von da nach dort, Bewegung im Innen. Weniger äußere Fortbewegung, mehr Innenbeweglichkeit.
Weniger ist mehr. Einfach gesagt, um einiges weniger einfach getan.
Heute wittert man in manchen Branchen hinter disruptiven Biografien das Besondere (ob vorhanden oder nicht). Zu seiner Zeit hatte man es nur zu nichts gebracht.
Wenn ich tot bin, muss ich nicht mehr verdauen.
Manchmal reicht Großmut im Umgang mit (eigenen wie fremden) Schwächen nicht hin. Dann besteht Handlungsbedarf.
Wie vieles kann ich entdecken und wie wenig davon muss ich mir zueigen machen.
Mutet man Kindern nichts zu, nimmt man ihnen die Möglichkeit zu lernen, sich im späteren Leben etwas zuzumuten.
Haltlos erscheinen mir Ansprüche, es sei denn, ich stelle sie an mich.
Gemäß allgemeiner Übereinstimmung ein leidenschaftlicher Zeitgenosse. Dem widerspricht, was er in einem Interview äusserte, dass im Wort Leidenschaft Leid stecke und er darum nicht wüsste, warum er sich Leidenschaftlichkeit antun solle.
Wohlstand ist erstrebenswert, aber im Übermaß nicht förderlich.
Ich habe nichts gegen Konfektionsgrößen, solange sie (zu) mir passen.
Weniger ist mehr. Einfach gesagt, um einiges weniger einfach getan.
Heute wittert man in manchen Branchen hinter disruptiven Biografien das Besondere (ob vorhanden oder nicht). Zu seiner Zeit hatte man es nur zu nichts gebracht.
Wenn ich tot bin, muss ich nicht mehr verdauen.
Manchmal reicht Großmut im Umgang mit (eigenen wie fremden) Schwächen nicht hin. Dann besteht Handlungsbedarf.
Wie vieles kann ich entdecken und wie wenig davon muss ich mir zueigen machen.
Mutet man Kindern nichts zu, nimmt man ihnen die Möglichkeit zu lernen, sich im späteren Leben etwas zuzumuten.
Haltlos erscheinen mir Ansprüche, es sei denn, ich stelle sie an mich.
Gemäß allgemeiner Übereinstimmung ein leidenschaftlicher Zeitgenosse. Dem widerspricht, was er in einem Interview äusserte, dass im Wort Leidenschaft Leid stecke und er darum nicht wüsste, warum er sich Leidenschaftlichkeit antun solle.
Wohlstand ist erstrebenswert, aber im Übermaß nicht förderlich.
Ich habe nichts gegen Konfektionsgrößen, solange sie (zu) mir passen.
11/05/26 17:47
Wir nehmen alle das Gleiche (Dasselbe?) wahr, sind aber über das Wahrgenommene mal mehr mal weniger ungleicher Ansicht. Wir sind individuelle Wesen, sehen das Gleiche, sehen das Gleiche aber nicht gleich.
Das Leben bietet sich an. Du kannst dich ihm hingeben, du kannst dich ihm verweigern, das eine wie das andere, in lebendigem Wechsel, wie das Leben, dein Leben, es fordert. Du entscheidest.
Die Vernunft täuscht selten, aber hält mehr wie selten zum Narren. Genauer gesagt: nicht die Vernunft hält einen zum Narren, sondern man selbst in der irrigen Annahme, man könne mit ihr alle Fragen beantworten und alle Probleme lösen.
Wie macht man eine gute Partie, ohne Gefahr zu laufen, in einem Lebensunglück zu landen?
Ewigkeit als das radikal andere von Zeit, das keine Zeit hat und alle Zeit verschlingt.
Da ich mich nicht selbst geschaffen und über mein Ende nur bedingt Verfügungsgewalt habe, kann ich nicht mein Besitz sein. Wem also gehöre ich (an)?
Man sollte sich nicht zu früh zufrieden geben und mehr wie selten entschlossen dem zustreben, was einen wahrhaft zufriedenstellt.
Sein und Schein werden zu Unrecht als Antipoden aufgefasst. Was, wenn sie sich als kompatibel herausstellen?
Ich habe in etwa nicht mehr zur Verfügung als mir zuträglich und nicht weniger als mir unzuträglich ist. Ich kann von Glück sagen ...
Das Leben bietet sich an. Du kannst dich ihm hingeben, du kannst dich ihm verweigern, das eine wie das andere, in lebendigem Wechsel, wie das Leben, dein Leben, es fordert. Du entscheidest.
Die Vernunft täuscht selten, aber hält mehr wie selten zum Narren. Genauer gesagt: nicht die Vernunft hält einen zum Narren, sondern man selbst in der irrigen Annahme, man könne mit ihr alle Fragen beantworten und alle Probleme lösen.
Wie macht man eine gute Partie, ohne Gefahr zu laufen, in einem Lebensunglück zu landen?
Ewigkeit als das radikal andere von Zeit, das keine Zeit hat und alle Zeit verschlingt.
Da ich mich nicht selbst geschaffen und über mein Ende nur bedingt Verfügungsgewalt habe, kann ich nicht mein Besitz sein. Wem also gehöre ich (an)?
Man sollte sich nicht zu früh zufrieden geben und mehr wie selten entschlossen dem zustreben, was einen wahrhaft zufriedenstellt.
Sein und Schein werden zu Unrecht als Antipoden aufgefasst. Was, wenn sie sich als kompatibel herausstellen?
Ich habe in etwa nicht mehr zur Verfügung als mir zuträglich und nicht weniger als mir unzuträglich ist. Ich kann von Glück sagen ...