22/01/26 19:57
Wahrheiten sind zunächst individuelle Wahrheiten, dann kollektive und möglicherweise absolute. Oder: erst wird eine Wahrheit gefunden, dann daraus eine Doktrin gemacht.
Irgendwann in meiner Kindheit - vermutlich an entscheidender Stelle und zu einem prekären Zeitpunkt - muss ich mich missverstanden gefühlt haben. Ein Missverständnis meiner Persönlichkeit, die gerade im Entstehen begriffen war und nicht konform ging. Seitdem misstraue ich Menschen und noch mehr meinem Vorschussvertrauen ihnen gegenüber. Kommunikativ auf Dauer eine unhaltbare Position.
Der Mensch als evolutionärer Unsicherheitsfaktor auf der Suche nach existenzieller Sicherheit (die es evolutionär nur partiell und keinesfalls dauerhaft gibt).
Auf die nicht zu übersehenden Schwierigkeiten demokratischer Prozesse mit dem Finger zu zeigen ist keine Kunst, diese Probleme ehrlich zu erkennen und in (mühsamer) Kleinarbeit zu lösen, schon.
Ihre Stimme, ihr ganzes Gebaren ist sachlich korrekt, ohne den geringsten Touch von Empathie. Eine Unverbindlichkeitsperson (was für ein Wortungetüm!), kommt mir in den Sinn. Und dass sie vermutlich unterschiedslos alles Mögliche moderieren könnte, auch Katastrophen, ohne persönliche Betroffenheit. Ein Produkt wertfreier Lebensweise. Dass die Würde des Menschen unantastbar sein soll (selbst wenn von Würde nicht geredet werden kann), unvorstellbar.
Ohne Tradition Illusion, mit Tradition Suggestion.
Irgendwann in meiner Kindheit - vermutlich an entscheidender Stelle und zu einem prekären Zeitpunkt - muss ich mich missverstanden gefühlt haben. Ein Missverständnis meiner Persönlichkeit, die gerade im Entstehen begriffen war und nicht konform ging. Seitdem misstraue ich Menschen und noch mehr meinem Vorschussvertrauen ihnen gegenüber. Kommunikativ auf Dauer eine unhaltbare Position.
Der Mensch als evolutionärer Unsicherheitsfaktor auf der Suche nach existenzieller Sicherheit (die es evolutionär nur partiell und keinesfalls dauerhaft gibt).
Auf die nicht zu übersehenden Schwierigkeiten demokratischer Prozesse mit dem Finger zu zeigen ist keine Kunst, diese Probleme ehrlich zu erkennen und in (mühsamer) Kleinarbeit zu lösen, schon.
Ihre Stimme, ihr ganzes Gebaren ist sachlich korrekt, ohne den geringsten Touch von Empathie. Eine Unverbindlichkeitsperson (was für ein Wortungetüm!), kommt mir in den Sinn. Und dass sie vermutlich unterschiedslos alles Mögliche moderieren könnte, auch Katastrophen, ohne persönliche Betroffenheit. Ein Produkt wertfreier Lebensweise. Dass die Würde des Menschen unantastbar sein soll (selbst wenn von Würde nicht geredet werden kann), unvorstellbar.
Ohne Tradition Illusion, mit Tradition Suggestion.