Ich bin verhältnismäßig offen für Vieles, ohne dass ich mich Vielem zuwenden muss. Das Weniger ist gerade gut für mich.

Erstaunlicherweise hatte er sich für überheblich nie gehalten, obwohl es der Beispiele viele gab, die das Gegenteil bewiesen hätten. Wenn er einmal - natürlich von widrigen Umständen und zwecks Broterwerb gezwungen - eine niedrige Tätigkeit ausführte, war er immer von dem Gefühl, etwas Besseres zu sein, erfüllt, zum Beispiel, weil er diese Tätigkeit nur vorübergehend tun musste und nicht auf Dauer wie die anderen. Allein die Formulierung ”niedrige Tätigkeit” hätte ihn allerdings stutzig machen müssen.

Am Besten kann er sich entspannen, wenn er seine Sinne auf etwas völlig Sinnloses lenkt, auf etwas, das ihn in keiner Weise (auf) fordert. Er muss in etwa willenlos werden, träge wie ein Nilpferd im Wasser.

Ob eine Tätigkeit einen fordernden Charakter besitzt, merkt man daran, wieviel Mühe sie bereitet. Ein Vorgang, der überhaupt keine Mühe macht, hat nichts Forderndes.

Daran zu arbeiten, dass alles und jedes sich selbst vollendet, ist sehr anstrengend, vielleicht auch illusionär, aber vom Resultat her unübertroffen.

”Kleider machen Leute”, Räume machen Kunst.

Man kann anderen nicht alles mitteilen, was einen so umtreibt. Man würde sie komplett überfordern. Vermutlich geht es den anderen genauso. Davon ist auszugehen. Also verschweigen wir uns gegenseitig das Meiste, aus Vorsicht und aus Rücksicht.

Ad Television: wenn aus Programmvielfalt Programmeinfalt wird.

Eine forschende Haltung, auch und vor allem sich selbst gegenüber.

Erotik ist keine Frage des Alters, sondern der Beziehung.

Der Gedanke, die eigene Malerei zum Gegenteil dessen zu machen, was normalerweise unter Malerei verstanden wird. Und dann wieder der Gedanke, dass das Unsinn sei, dass ich mich nur ein weiteres Mal auf außerhalb meiner selbst Liegendes beziehen würde, anstatt mir und meinen Impulsen treu zu bleiben. Und weiter gedacht: aber du schaffst doch nie ganz aus dir selbst heraus, du stehst doch ständig in einem regen Austausch mit deiner Umgebung. Und das Fazit: Anregung (wenn man so will Inspiration) von Innen und von Außen, möglichst ohne Vorbehalte.

Fantasie gleich Einfallsreichtum, befeuert von ausgeprägter Einbildungskraft.

Findet man in der Vergangenheit keinen Grund, findet man ihn auch in (der) Zukunft nicht (und umgekehrt).

Das Universum ist beweglich und in Bewegung. Das könnte dem eigenen Denken zu denken geben.

Der Mensch kann nicht einfach nur leben. Er hat auch das Bedürfnis, über sich und das Leben nachzudenken. Das markiert einen Konflikt, den er aber nicht dadurch löst, dass er sich des Denkens enthält oder zu leben vergisst.

Das Fremde ist auf mitmenschliches Maß zu bringen, sofern es selbst mitmenschlich ist und bleibt. Eine nie ganz zu erfüllende Forderung, denn wer will und kann schon immer mitmenschlich sein (vor allem wenn er muss).

Mitmenschlichkeit als Gebot der Erkenntnis, dass man Mensch unter Menschen ist.

Geht ihr aus unerfindlichen Gründen etwas gegen den Strich (zum Beispiel er), kann er ihr nichts mehr recht machen. Alles Eigenartige an ihm, sonst für liebenswert erachtet, scheint sich dann zu einer einzigen großen Unart zu bündeln, die sie ihm, Vertreterin der Anklage
gleich, zum mehr oder weniger stillen Vorwurf machen muss.

Beziehung ist unterschiedlichen Zeiten unterworfen. Man könnte von Quasijahreszeiten sprechen, nur in loser, unregelmäßiger Folge. Sie sollten nicht zu turbulent, aber auch nicht zu fade sein, und das richtige Maß an Abwechslung mit sich bringen. Ihre Dynamik wird im Lauf der Zeit schwächer. Das ist normal (wenn man in diesem Zusammenhang von Normalität sprechen will). Vielleicht aber benötigen sie in späten Jahren einer Beziehung mehr Energie (die einem dann möglicherweise fehlt), bzw. einen erhöhten (nicht selbstverständlichen) Liebeseinsatz, um eine entsprechende Ausdrucksstärke aufrechtzuerhalten.

Am Ende ist man völlig allein mit der Erkenntnis, dass man immer schon völlig allein war.

Ganz von sich absehen können! Zu diesem Niemand werden, der einem einst gegenüber stand!

Der Intellektuelle, der sich über alles und jedes Gedanken machen kann und zu allem und jedem etwas Profundes zu sagen hat, ohne dass dies einen nennenswerten, gar verändernden Einfluss auf sein Leben hätte.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben entwirft man sich nicht mehr neu (wie man das vielleicht in Jugendzeiten mehrfach getan hat). Statt dessen versucht man dem einen, vielleicht noch in Verwirklichung befindlichen Entwurf, den man sich zueigen gemacht hat, einigermaßen gerecht zu werden, bis man erkennt, und das ist ein weiterer Einschnitt im Leben, dass man weit hinter ihm zurückbleibt.

Der Überbetonung des Weiblichen entspricht die Überbetonung des Männlichen. Beides erscheint mir gleich hinderlich.

Die Natur macht einen staubigen Eindruck. Sie könnte mal wieder eine Dusche vertragen.

Der öffentliche Diskurs, ein Acker, um dessen Bestellung sich jede Menge (Fach) Leute streiten. Dafür braucht es notgedrungen eine Streitkultur, um die gleichfalls heftig gestritten wird.

Zeit seines Lebens lebte er allein. Er war der Ansicht, dass er für ein Leben zu Zweit über- bzw. unterqualifiziert war, was in seinen Augen auf dasselbe hinauslief.

Wer sich (selbst) begegnen will, muss sich aus dem Weg gehen (zumindest zeitweise).

Als ich mir zum ersten Mal begegnet bin, wunderte ich mich, dass da niemand war. Seitdem habe ich es mit niemand zu tun.

Ich werde ein ganzes Leben benötigen, um zu erkennen, dass das, was ich mein Leben lang getan habe, auch nicht der Weisheit letzter Schluss gewesen war. Dann werde ich mich vielleicht entspannt im Lehnstuhl räkeln und sagen können: aber ab und an hat es doch Spaß gemacht.

Mein Kopf gleicht einem (überfüllten) Kühlschrank, der nicht nur zu viel, sondern auch das Falsche enthält. Ich sollte ihn mal wieder abtauen.

Wünsche, die man sich versagt, haben die unheimliche Tendenz einen heimzusuchen. Also liegt es nahe, ihnen solange nachzugeben, bis man wunschlos ist. Da sich dieser Zustand aber nie einstellt, sondern sich im Gegenteil immer neue Wünsche einfinden, wird man nicht drum herum kommen, das persönliche Wunschprofil auf irgendeine Art und Weise zu bearbeiten (entsprechende Ratgeber gibt es zur Genüge). Auf keinen Fall strebe man an, wunschlos glücklich zu sein.

Wer Gott braucht, ist schon verloren.

Wir stecken in der Informationsfalle.

Nichtstun, vor allem nicht das Falsche, ist vielleicht der beste Weg, die Welt zu retten.

Man hätte sich das in frühen Jahren nicht gedacht, dass einem im Leben einmal die Lust abhanden kommen will, nicht vorübergehend, krankheitsbedingt, sondern mit grundsätzlichem, unausweichlichem Anspruch. Dass man einmal unbeholfen, fast komisch, versuchen würde, ihren schmerzhaften Fortgang aufzuhalten, unvorstellbar.

Die unterschwellige, zuweilen ins Bewusstseins fallende Angst vor dem Alleinsein.

An den Zweigenden der Kiefer vor meinem Fenster stehen Triebe senkrecht in die Höhe, wie silberweiße Kerzen auf einer festlich eingedeckten Tafel.

Die Welt ist hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt (wie könnte sie auch anders). Und dort, wo sie mit etwas anderem als sich selbst befasst zu sein scheint, handelt es sich um rein professionelles Interesse.

Lesen zum Beispiel kann auch beruhigen.

Der Verfall der Ereignisse ist nicht aufzuhalten, auch wenn man immer neue Ereignisse be- oder erwirkt. Aber auch ein scheinbar ereignisloses Leben ist nicht wirklich ereignislos; es ist nur auf ein Minimum (vielleicht ein essentielles) an Ereignishaftigkeit reduziert.

Faszinierend, wenn sie in ihrer Operationskluft steckte, von Kopf bis Fuß grün, eine Fastganzkörperverhüllung. Dann war kaum noch etwas von ihr zu erkennen, außer den dunklen Augen hinter ihrer Brille, die ihn mit einem leicht irritierten wie leicht spöttischen Blick musterten. Er konnte gar nicht anders, als ihr jeden nur erdenklichen Wunsch von den Augen abzulesen. Auf keinen Fall hätte sie etwas benötigen dürfen am OP-Tisch, was er ihr nicht sofort, noch bevor sie selbst darauf gekommen wäre, hätte anreichen können.

Vermutlich sind die Angstzustände, die ihn Samstagnacht regelmäßig befallen, nichts anderes als pränatale Erinnerungen. Ängste seiner Mutter vielleicht (oder ganz sicher), die sich während des Geburtsgeschehens auf ihn übertrugen, bevor er dann an einem Sonntag zur Welt kam, was er ja gar nicht wollte, zur Welt kommen, aber dann war es Zeit, der Geburtskanal offen (was man so unter offen versteht), und da war kein Halten mehr.

Anfang und Ende sind Fiktionen durchaus realer Beschaffenheit.

Je mehr man sich individualisiert, desto mehr trifft man auf (Mit) Menschen.

Donnerwetter. 6.58 h und 14.02 h.

So manches, das angeblich ”links liegen gelassen” wird, kommt in Wirklichkeit weit rechtsaußen zum Liegen, wo es unverzüglich irgendeinem GroßenGanzen subsummiert wird, mit dem sich auch Kriege rechtfertigen lassen. Gerechterweise muss erwähnt werden, das in der Vergangenheit (oder auch in der Gegenwart?) auch links einiges abgelegt wurde, grad ebenso groß und ganz und kriegerisch.

Das wahre GroßeGanze ist ungefähr so friedfertig, wie ein ex- oder implodierender Stern (Haufen) im Weltall.

Das Leben ist nun mal paradox, man selbst lebt nun mal paradox und muss auch noch aufpassen, dass man nicht ganz und gar in absurde Verhältnisse gerät.

Einer beschließt, das halbleere Glas, das er zum Munde führt, in Zukunft immer als halbvoll zu betrachten.

Vom Anfang und vom Ende aus befindet man sich ständig mitten drin (im Leben).

”Schreiben ist nur dann gerechtfertigt, wenn man es auch täte, ohne je Aussicht auf Veröffentlichung zu haben. Kein Autor kann verlangen, daß er gelesen wird. Heutzutage darf man keinem Menschen zumuten, daß er Bücher liest. Schreiben ist wie das Einrichten einer Wohnung: man tut es so gut wie möglich, weil man sich wohl fühlen will, man tut es aber auch mit dem Gedanken, dass einmal Besuch kommen wird, der die Einrichtung zu schätzen weiß. Aber es ist sehr unhöflich, einen anderen Menschen zu einem Besuch zu zwingen; wenn niemand kommt, hat man es für sich getan. …” (Martin Walser, ”Leben und Schreiben”, Tagebücher 1951-1962, Rowohlt Verlag 2005, S. 229)

Treffende Worte, die ich nachfolgend, an den Unterstreichungen erkennbar, an manchen Stellen verändert habe, was mir der Autor bitte verzeihen möge.
Künstlerische Tätigkeit ist nur dann gerechtfertigt, wenn man sie auch täte, ohne je Aussicht auf öffentliche Rezeption zu haben. Kein Kunstschaffender kann verlangen, dass man sein Werk wahrnimmt. Heutzutage darf man das niemandem zumuten. Kunstausübung ist wie das Einrichten einer Wohnung: man tut es so gut als möglich, zunächst, weil man sich wohlfühlen will, dann aber auch mit dem Gedanken, es könnte doch einmal Besuch kommen, dem die Einrichtung gefällt. Wäre es nicht unhöflich (und vielleicht mehr als das), andere zu einem Besuch zwingen zu wollen? Wenn niemand kommt, hat man es für sich getan (was letztlich der insgeheime Freiheitsaspekt jeglicher Kunst ist).

Man lebt zuallererst in einer Beziehung zu sich selbst. In welchem Ausmaß man sich in dieser Beziehung treu bleiben kann oder untreu wird, wäre zu erkennen.

Die künstlerische Einstellung fokussiert aufs Offene. Man hätte es gern anders, konkreter, aber dieser Fokus ist voreingestellt.

Es scheint, als ob Leben auch bedeutet, in einem Konkurrenzkampf zu stehen. Die Frage ist nur, ob er gewalttätig geführt wird und am Ende sogar tödlich endet.

Jeder Mensch braucht Zuspruch. Wenn er ihn nicht von Außen bekommt, muss er ihn sich selbst geben (eine Art individueller Existenzsicherung).

Das Verhältnis von Prospektion und Retrospektion, Work-Life-Balance besondere Art, die viel, wenn nicht alles, mit Introspektion zu tun hat.

Dass er ein hemmungsloser Kostenverursacher ist, merkt der Mensch vor allem dann, wenn er die Kosten selbst (und nicht weiß wie) zu tragen hat.

Diese Bildproduktion, frage ich mich. Seit Jahr und Tag, rauf und runter gemalt, groß wie klein, nichts sagend und bedeutungsvoll. Wofür das Ganze? Aber bitte schön, was denn sonst!

Kannst du von deinem Wohnort aus bestimmen, an welcher Stelle des Horizonts die Sonne zur Zeit der Winter- wie der Sommersonnenwende aufgeht, bist du angekommen und kannst jederzeit wieder gehen.

Die Ganzkörperrasur (schon von den Römern gepflegt) ist der letzte Schritt auf dem Weg zur vollkommenen Nacktheit. Dagegen der behaarte Mensch sich einen letzten Rest intimer Verhüllung bewahrt.

Manche scheinen nicht wahrzunehmen, mit was sie sich parfümieren, sonst würden sie ihren (Schreckens) Duft den Mitmenschen nicht zumuten. Das ist die verallgemeinerte Version. Hier die Spezielle: Man sitzt in einem Lokal traditionsreicher Vergangenheit, mit einem leckeren Schweinsbraten und einem süffigen Bier beschäftigt, während vom Nachbartisch Schwaden von Frucht und Bonbon herüber wabern, so dass man meinen könnte, man sei schon beim grandios überaromatisierten Dessert angelangt.

Der Wunsch, sich mit dem anderen Geschlecht geschlechtlich zu beschäftigen, war ihm von Beginn an suspekt. So gesehen war er der geborene Zölibatär.

Wer nicht für sich selbst glücklich sein kann, wird auch in einer Beziehung nur schwer sein Glück finden.

Da ich nicht weiß, was sie mich kosten würden, stehe ich Werten, egal ob westlichen oder östlichen, grundsätzlich skeptisch gegenüber.

Frei ist man, wenn man an nichts mehr hängt, heißt es. Aber hat man es geschafft, an nichts mehr zu hängen, hängt man immer noch an etwas, auch wenn es sich um Nichts handelt oder der damit (eventuell) verbundenen Freiheit.

Eigentlich ein Glück, findet man im Leben einen Menschen, mit dem man es aushalten kann (und der es mit einem selbst aushält). Man sieht ja anfangs nicht hinein in ihn. Vielleicht der Trennungsgrund schlechthin, dass man der Meinung war, man habe ausreichend hineingesehen, zur Genüge hinter die Kulissen geguckt, aber dann doch Wesentliches übersehen, so Wesentliches, dass ein Zusammenleben auf Dauer unmöglich war.

Man sieht und wird gesehen, mehr oder weniger, eher nicht, eigentlich kaum. Heute schaut doch niemand mehr (hin), außer auf sich selbst. Was geblieben ist: die Illusion eines Gefühls, einer Sehnsucht nach …, eines vielleicht verführerischen Irrtums.

Jegliches Schöne betrachte, ohne Besitz von ihm ergreifen zu wollen. Deinen Augen, samt ihrem Anhang, untersage entschieden, gefräßig zu sein.

Einer Frau, wenn sie ihn interessierte, schenkte er so gut wie keine Aufmerksamkeit. Werbungsverhalten, gar Balz, war ihm zuwider. Trotzdem fand er eine Perle.

Dieses ”Ich möchte lieber nicht” (woher kenne ich das bloß?)! Diese in diesen vier Worten enthaltene, sanft-bestimmte Abweisung, die abgewiesenerseits kaum einen Groll zulässt.

Wie plötzlich eintretende, körperliche Unstimmigkeiten in der Lage sind, mich in Unruhe (so nicht in Sorge) zu versetzen. Ich sollte trainieren, solchen Sensationen mit Gleichmut zu begegnen. Bislang fehlt mir aber noch das richtige Trainingsprogramm.

Es geht mir gehörig gegen den Strich, im Mai noch zu heizen. Lieber friere ich ein wenig oder ein wenig mehr. Und wenn ich noch ein wenig mehr friere, schalte ich mit argem Verdruss die Heizung wieder an.

Archaische Wärme: man sitzt vor dem Feuer und spürt genau, wo die Wärme herkommt.

Ein weiteres Bild (über Kleckserei, Farbpfütze und Kritzel weit hinausgekommen, obwohl nichts anderes als das) ist fertiggestellt, ohne Sinn und Verstand, also ganz nach meinem augenblicklichen Geschmack.

Hüte dich die Frage zu stellen, ob das, was du tust, wert ist, dass du es tust. Hüte dich aber auch, diese Frage nicht zu stellen.

Der Weise schaut sich scharf in die Augen, aber er verletzt sich dabei nicht.

Erneuter Krawall am Nachbarhaus. Die zweite Dachhälfte ist dran. Dachziegel fliegen in eine große Metallwanne, platzen beim Aufprall mit Bums auseinander. Ein Kran lässt sie zu Boden. Holz wird herauf geschafft und gesägt, Hammerschläge. Radiogedröhn.

Auf den Tod hinleben, wie soll das gehen (selbst wenn man unbestreitbar auf ihn hinlebt, von Anfang an)? Man lebt und man stirbt, nicht mehr und nicht weniger.

Der Traum von der ewigen Jugend. Er hat ihn bis zu seinem Tod geträumt und sogar gelebt (wenn auch illusionär), anfangs in vollen Zügen, zum Ende hin in immer bescheidener werdenden, gleichwohl expressiven Dosen.