24/02/25 17:41
Die Forderung nach weitgehender Liberalität geht von der Annahme lebensgleicher Voraussetzungen aus. Da es diese nicht gibt, erliegt sie einem Irrtum. Trotzdem halte ich eine liberale Einstellung für erstrebenswert, solang sie sich auch sozialer Verantwortung bewusst ist und danach handelt.
Nichts ist für alle in gleicher Weise verständlich und teilbar. Das ist menschlich.
Eine Politik der Mitte, problem- und lösungsorientiert, Notwendigkeiten und weniger parteilichen Vorgaben verpflichtet. Staatsführung von Staats wegen, nicht aus ideologischen Motiven oder anderen nachgeordneten Gründen, welche auch immer das sein mögen.
Das unumstößlich Sichere macht den geringsten Teil menschlicher Denkbemühung aus. Der weitaus größere Teil besteht aus Spekulation und Vermutung.
Gegenwärtige, gesellschaftliche Aufgabe! Ein überbordendes Sicherheitsstreben mit seinen Auswüchsen in den Griff zu bekommen.
Nichts ist für alle in gleicher Weise verständlich und teilbar. Das ist menschlich.
Eine Politik der Mitte, problem- und lösungsorientiert, Notwendigkeiten und weniger parteilichen Vorgaben verpflichtet. Staatsführung von Staats wegen, nicht aus ideologischen Motiven oder anderen nachgeordneten Gründen, welche auch immer das sein mögen.
Das unumstößlich Sichere macht den geringsten Teil menschlicher Denkbemühung aus. Der weitaus größere Teil besteht aus Spekulation und Vermutung.
Gegenwärtige, gesellschaftliche Aufgabe! Ein überbordendes Sicherheitsstreben mit seinen Auswüchsen in den Griff zu bekommen.
19/02/25 20:12
Lieber den Hund an der Leine als das Kind auf dem Arm.
Er steigt aus dem Kleinwagen (Betonung liegt definitiv auf klein). Mühsam. Und ebenso mühsam, wie er dem Wagen entstiegen ist, geht er wackelig um diesen herum, öffnet die Beifahrertür und hilft seiner Frau aus dem Auto. Auch sie hat Schwierigkeiten, aus dem Wagen zu kommen und sich auf den Beinen zu halten. Kleine Schritte. Und jeder scheint ein Novum zu sein. Sein Rücken ist nach vorne gekrümmt. Bechterew? Er reicht seiner Frau den Arm, wie er es wohl immer tut, und nach einem kurzen Aufatmen, das dem Aufatmen in Folge der Bewältigung einer schweren Aufgabe gleicht, machen sie sich auf den Weg. Wie sie aus dem alles andere als seniorengerechten Auto herausgekommen sind und vor allem hinein, ein Wunder. Achtzig plus, mindestens, mit dem Auto unterwegs und ebenso abenteuerlich zu Fuß.
Im Zeichen der (großen) Deals. Werte? - Fehlanzeige. Allein Geld (und seine Äquivalente in Form von Grund und Boden) ist etwas wert, darum um (fast) jeden Preis zu vermehren. Eine neu-alte Zeitenwende, so noch nie da gewesen und doch historisch belegt. Zeit, endlich aufzuwachen. Auch eine gehörige Portion Leadership (auf dem Boden freiheitlich-demokratischer Grundordnung) könnte nicht schaden.
Wer in Frieden leben will, darf nicht allein auf Einsicht pochen. Er muss zeigen, dass es ihm mit Frieden ernst ist, auch wenn er dafür tief in die Tasche (und nicht nur in die Tasche) greifen muss.
Neue Devise im transatlantischen Verhältnis: Europe first!
Wieviel vorgezogene Ruhestände kann sich eine Gesellschaft im Generationenvertrag leisten?
Wer konsumiert, schafft an. Das Wegschaffen (besser, das aus der Welt schaffen) fällt dabei unter den Tisch. Aktueller Befund: Anschaffen und Wegschaffen halten sich nicht die Waage.
Er steigt aus dem Kleinwagen (Betonung liegt definitiv auf klein). Mühsam. Und ebenso mühsam, wie er dem Wagen entstiegen ist, geht er wackelig um diesen herum, öffnet die Beifahrertür und hilft seiner Frau aus dem Auto. Auch sie hat Schwierigkeiten, aus dem Wagen zu kommen und sich auf den Beinen zu halten. Kleine Schritte. Und jeder scheint ein Novum zu sein. Sein Rücken ist nach vorne gekrümmt. Bechterew? Er reicht seiner Frau den Arm, wie er es wohl immer tut, und nach einem kurzen Aufatmen, das dem Aufatmen in Folge der Bewältigung einer schweren Aufgabe gleicht, machen sie sich auf den Weg. Wie sie aus dem alles andere als seniorengerechten Auto herausgekommen sind und vor allem hinein, ein Wunder. Achtzig plus, mindestens, mit dem Auto unterwegs und ebenso abenteuerlich zu Fuß.
Im Zeichen der (großen) Deals. Werte? - Fehlanzeige. Allein Geld (und seine Äquivalente in Form von Grund und Boden) ist etwas wert, darum um (fast) jeden Preis zu vermehren. Eine neu-alte Zeitenwende, so noch nie da gewesen und doch historisch belegt. Zeit, endlich aufzuwachen. Auch eine gehörige Portion Leadership (auf dem Boden freiheitlich-demokratischer Grundordnung) könnte nicht schaden.
Wer in Frieden leben will, darf nicht allein auf Einsicht pochen. Er muss zeigen, dass es ihm mit Frieden ernst ist, auch wenn er dafür tief in die Tasche (und nicht nur in die Tasche) greifen muss.
Neue Devise im transatlantischen Verhältnis: Europe first!
Wieviel vorgezogene Ruhestände kann sich eine Gesellschaft im Generationenvertrag leisten?
Wer konsumiert, schafft an. Das Wegschaffen (besser, das aus der Welt schaffen) fällt dabei unter den Tisch. Aktueller Befund: Anschaffen und Wegschaffen halten sich nicht die Waage.
17/02/25 19:19
Für eine glückende Beziehung braucht es Verzicht, zumindest partiell. Wie weit dieser Verzicht reicht, ist eine individuelle Entscheidung, die nicht wenig vom Grad der Zuneigung abhängt und immer wieder neu getroffen werden muss.
Ethisch-moralische Anschauungen sind keine abstrakten Grundsätze, sondern mitmenschlich notwendig. Lebenszusammenhänge gänzlich eigenem Belieben zu unterwerfen (nach dem Motto: heute so und morgen so, ganz wie es opportun ist), führt ins Chaos.
Eine ernst zu nehmende liberale Einstellung des einzelnen hat ein Augenmerk auf die Freiheit anderer.
Nichts Verwerfliches, aber auch nichts Außergewöhnliches, einzig auf Erhalt aus zu sein. Die Moderne bleibt dabei auf der Strecke.
Ein anderer werde ich nicht (mehr), statt dessen immer mehr der, der ich von Anfang an war.
Einer klagte lang und breit darüber, dass alles teurer geworden war und wie ihn dies beeinträchtigte. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass er auf Grund seines Wohlstands dazu überhaupt keinen Grund hatte. Nichts fürchtet Wohlstand mehr als den Verlust.
Das rechte Maß zu finden, hat mit Mittelmäßigkeit nichts zu tun, im Gegenteil.
Ruhe ist erfreulich, trügerische Ruhe bedenklich (bis gefährlich). Augenblicklich trügt die Ruhe.
Ethisch-moralische Anschauungen sind keine abstrakten Grundsätze, sondern mitmenschlich notwendig. Lebenszusammenhänge gänzlich eigenem Belieben zu unterwerfen (nach dem Motto: heute so und morgen so, ganz wie es opportun ist), führt ins Chaos.
Eine ernst zu nehmende liberale Einstellung des einzelnen hat ein Augenmerk auf die Freiheit anderer.
Nichts Verwerfliches, aber auch nichts Außergewöhnliches, einzig auf Erhalt aus zu sein. Die Moderne bleibt dabei auf der Strecke.
Ein anderer werde ich nicht (mehr), statt dessen immer mehr der, der ich von Anfang an war.
Einer klagte lang und breit darüber, dass alles teurer geworden war und wie ihn dies beeinträchtigte. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass er auf Grund seines Wohlstands dazu überhaupt keinen Grund hatte. Nichts fürchtet Wohlstand mehr als den Verlust.
Das rechte Maß zu finden, hat mit Mittelmäßigkeit nichts zu tun, im Gegenteil.
Ruhe ist erfreulich, trügerische Ruhe bedenklich (bis gefährlich). Augenblicklich trügt die Ruhe.
13/02/25 17:26
Gut, städtisches wie ländliches Leben einmal wahrgenommen zu haben. Man weiß dann Beides zu schätzen.
Ich muss nicht jede Regung in mir der Redundanz verdächtigen. Aber ich habe Grund dazu, ob verständlicher Weise oder nicht. Alt zu werden, bringt auch ungewollte Wiederholungen mit sich. So lang ich sie noch rechtzeitig erkenne (und noch erkenne ich sie rechtzeitig, zumindest mein Eindruck), kann ich sie vermeiden.
Niemand verdient sein Geld im Schlaf, es sei denn, er hat genug davon und kann es für sich arbeiten lassen. Das Wort Arbeit führt dabei in die Irre, denn arbeiten kann Geld nicht, nur sich vermehren.
Auch ich muss täglich eine stimmige Balance zwischen Stillstand und Bewegung halten. Bewegung hat dabei noch niemand geschadet, auch mir nicht (Nachdenken übrigens auch nicht).
Zugangsregel für Mitglieder des Bundestags: Mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung (bzw. Studium); mindestens fünf Jahre Berufserfahrung; dazu eine Quote für Juristen, Betriebswirte (und andere Schreibtisch-Berufe) in der Höhe von 25 %. Ob es dann aber noch genug Mitglieder des Bundestags gibt?
Ich muss nicht jede Regung in mir der Redundanz verdächtigen. Aber ich habe Grund dazu, ob verständlicher Weise oder nicht. Alt zu werden, bringt auch ungewollte Wiederholungen mit sich. So lang ich sie noch rechtzeitig erkenne (und noch erkenne ich sie rechtzeitig, zumindest mein Eindruck), kann ich sie vermeiden.
Niemand verdient sein Geld im Schlaf, es sei denn, er hat genug davon und kann es für sich arbeiten lassen. Das Wort Arbeit führt dabei in die Irre, denn arbeiten kann Geld nicht, nur sich vermehren.
Auch ich muss täglich eine stimmige Balance zwischen Stillstand und Bewegung halten. Bewegung hat dabei noch niemand geschadet, auch mir nicht (Nachdenken übrigens auch nicht).
Zugangsregel für Mitglieder des Bundestags: Mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung (bzw. Studium); mindestens fünf Jahre Berufserfahrung; dazu eine Quote für Juristen, Betriebswirte (und andere Schreibtisch-Berufe) in der Höhe von 25 %. Ob es dann aber noch genug Mitglieder des Bundestags gibt?
12/02/25 19:52
Nichts dagegen einzuwenden, würde die Menschheit etwas schrumpfen. Zünglein an der Waage das Verhältnis zwischen jung und alt, zu Seite der Jungen sich neigend.
Korrektur als wesentlicher Bestandteil künstlerischer Arbeit. Man schleift am Stil und Inhaltliches wird mit geschliffen. Man reinigt den Inhalt und klärt damit Form.
Liebe - will man dies Wort aussprechen - stellt sich im Alltäglichen unter Beweis.
Noch hoffe ich darauf, dass der Mensch aus Freiheit Verbindlichkeit erkennt und danach handelt.
Wir sollten eine Menge tun, uns gegenseitig zu entlasten. Das stößt allerdings früher oder später an die Grenzen eigener Belastbarkeit.
Wenn es Zeit ist zu gehen, sollte man nicht daran denken, was man zurücklässt.
Korrektur als wesentlicher Bestandteil künstlerischer Arbeit. Man schleift am Stil und Inhaltliches wird mit geschliffen. Man reinigt den Inhalt und klärt damit Form.
Liebe - will man dies Wort aussprechen - stellt sich im Alltäglichen unter Beweis.
Noch hoffe ich darauf, dass der Mensch aus Freiheit Verbindlichkeit erkennt und danach handelt.
Wir sollten eine Menge tun, uns gegenseitig zu entlasten. Das stößt allerdings früher oder später an die Grenzen eigener Belastbarkeit.
Wenn es Zeit ist zu gehen, sollte man nicht daran denken, was man zurücklässt.
11/02/25 19:18
Die Dezentralisation der Lebensverhältnisse und die Dezentralisation des Menschen bedingen sich gegenseitig. Beides markiert den Verlust einer allgemein verbindlichen, zentralen Instanz. Auf Grund dieses Verlusts sieht sich der Mensch dazu gezwungen, die Welt nach eigenem Gutdünken, im Rahmen seiner begrenzten, subjektiven Fähigkeiten zu ordnen. Das hat Folgen im Guten wie im Schlechten.
Unsterbliche Liebe ist eine göttliche Fiktion, den Göttern vom Mensch ins Herz gelegt und ihnen abgeschaut.
Mein Luxus ist, dass ich ihn mir nicht leisten muss, selbst wenn sich mir die Gelegenheit dazu bietet.
Von Läuterung nicht zu reden. Eher von vorantreibendem Geläut im Geschiebe der Tage.
Der Gesellschaftsfähige beherrscht die Art und Weise, sich vielfältig in Kontakt mit Menschen zu bringen und zu bewegen. Das heißt aber nicht, dass er auch gesellschaftswürdig ist.
Religion (im Sinne von Konfession) ist eine sehr erfindungsreiche, fast poetische Fiktion, religiöses Bedürfnis demgegenüber eine Realität.
Die Verfassung des Staates, in dem ich lebe, kann sich sehen lassen. Seine (momentane) Verfassung allerdings lässt zu wünschen übrig.
Sich mit rechts- wie linksextremen Positionen auseinanderzusetzen, ist unergiebig. Man sieht sich permanent gezwungen, Verdrehtes und Unwahres zu korrigieren (und muss sich auch noch vorhalten lassen, man lasse andere Ansichten nicht gelten).
Gleichheit der Gattung, nicht dem Individuum nach. Wir sind alle Menschen und als einzelnes Wesen je besonders.
Nichts ist von Bestand. Eine natürliche Gegebenheit, fernab menschlicher Bestandsaufnahme und -zerstörung.
Unsterbliche Liebe ist eine göttliche Fiktion, den Göttern vom Mensch ins Herz gelegt und ihnen abgeschaut.
Mein Luxus ist, dass ich ihn mir nicht leisten muss, selbst wenn sich mir die Gelegenheit dazu bietet.
Von Läuterung nicht zu reden. Eher von vorantreibendem Geläut im Geschiebe der Tage.
Der Gesellschaftsfähige beherrscht die Art und Weise, sich vielfältig in Kontakt mit Menschen zu bringen und zu bewegen. Das heißt aber nicht, dass er auch gesellschaftswürdig ist.
Religion (im Sinne von Konfession) ist eine sehr erfindungsreiche, fast poetische Fiktion, religiöses Bedürfnis demgegenüber eine Realität.
Die Verfassung des Staates, in dem ich lebe, kann sich sehen lassen. Seine (momentane) Verfassung allerdings lässt zu wünschen übrig.
Sich mit rechts- wie linksextremen Positionen auseinanderzusetzen, ist unergiebig. Man sieht sich permanent gezwungen, Verdrehtes und Unwahres zu korrigieren (und muss sich auch noch vorhalten lassen, man lasse andere Ansichten nicht gelten).
Gleichheit der Gattung, nicht dem Individuum nach. Wir sind alle Menschen und als einzelnes Wesen je besonders.
Nichts ist von Bestand. Eine natürliche Gegebenheit, fernab menschlicher Bestandsaufnahme und -zerstörung.
10/02/25 20:58
Es lag ihm fern, jemanden zu belehren, auch wenn ihm das mitunter schwerfiel. Den gut gemeinten Rat (sofern vorhanden) gab er sich lieber selbst und anderen nur, sofern sie es ausdrücklich verlangten. Was je Ratschlag war und was bereits Belehrung, wollte er nicht bestimmen müssen.
Manche Menschen verwechseln Wohlstand mit Freiheit.
Alles Neue legt den Reiz des Neuen über die ständig ins Bewusstsein drängende Langeweile persönlicher Alltäglichkeit. Leider nicht dauerhaft. Früher oder später wird noch jedes ehemals Neue gewöhnlich. Der Reiz verfliegt, der Alltag hat einen wieder. Spätestens dann fällt der Blick auf etwas Neues.
Heutzutage ist der Brauch des Sparschweins aus der Mode gekommen (und er wird, ist das Bargeld erst mal abgeschafft, völlig in Vergessenheit geraten). Ich habe als Kind mit Sparschweinen zu tun gehabt. Sie wurden mir geschenkt (kleine, süße Keramikschweine, bunt oder rosa). Vermutlich sollte ich mit ihrer Hilfe das Sparen lernen. Was das Schwein mit Sparen zu tun hat, hat sich mir nie erschlossen (vermutlich habe ich mir als Kind keine Gedanken darüber gemacht). Da ich anlagebedingt kein sehr sparsamer Mensch bin, lag ich mit meinen Sparschweinen regelmäßig über Kreuz. Mein Trachten ging darauf aus, sie zu entleeren, weniger zu füllen. Exemplare mit Verschluss waren diesbezüglich umgänglich. Die Unzugänglichen, die den Begriff des Sparschweins allzu ernst nahmen, traf der Schlag (mit dem Hammer), sofern mein Drang an ihr Inneres zu kommen groß genug war.
Manche Menschen verwechseln Wohlstand mit Freiheit.
Alles Neue legt den Reiz des Neuen über die ständig ins Bewusstsein drängende Langeweile persönlicher Alltäglichkeit. Leider nicht dauerhaft. Früher oder später wird noch jedes ehemals Neue gewöhnlich. Der Reiz verfliegt, der Alltag hat einen wieder. Spätestens dann fällt der Blick auf etwas Neues.
Heutzutage ist der Brauch des Sparschweins aus der Mode gekommen (und er wird, ist das Bargeld erst mal abgeschafft, völlig in Vergessenheit geraten). Ich habe als Kind mit Sparschweinen zu tun gehabt. Sie wurden mir geschenkt (kleine, süße Keramikschweine, bunt oder rosa). Vermutlich sollte ich mit ihrer Hilfe das Sparen lernen. Was das Schwein mit Sparen zu tun hat, hat sich mir nie erschlossen (vermutlich habe ich mir als Kind keine Gedanken darüber gemacht). Da ich anlagebedingt kein sehr sparsamer Mensch bin, lag ich mit meinen Sparschweinen regelmäßig über Kreuz. Mein Trachten ging darauf aus, sie zu entleeren, weniger zu füllen. Exemplare mit Verschluss waren diesbezüglich umgänglich. Die Unzugänglichen, die den Begriff des Sparschweins allzu ernst nahmen, traf der Schlag (mit dem Hammer), sofern mein Drang an ihr Inneres zu kommen groß genug war.
06/02/25 17:05
Eine unangenehme Erkenntnis: was mir im Umgang mit anderen aufstößt, hat mehr mit mir zu tun als mir lieb sein kann.
Leben bedeutet Wachstum und Verfall. Was lang genug gewesen ist, geht über in Auflösung und bildet sich (nach je eigenen Maßstäben?) neu. Ein ambivalentes Geschehen, so oder so zu interpretieren nach eigener Befindlichkeit und eigenem Geschick.
Ein unzuverlässiger Gradmesser ist das Verhalten der Mehrheit. Aber er scheint eigenes Tun und Lassen um einiges leichter zu machen (zumindest für eine gewisse Zeit, bis die Katastrophe naht).
Ein Boot wäre nicht schlecht. Ein seetüchtiges Hausboot. Nichts Modernes. Ein ausgedienter Fischkutter vielleicht. Ich wäre auf dem Wasser. Eine für die Mehrheit wenig erstrebenswerte Aussicht. So schnell würde mir keiner auf die Pelle rücken wollen. Und im Fall der Fälle würde ich den Anker lichten und in See stechen, nicht allzu weit hinaus, gerade weit genug entfernt. Dort draußen würde ich dümpeln und unbeeindruckt auf Land und Leute blicken.
Eine soziale Marktwirtschaft ist nur insoweit sozial, wie die in ihr lebenden Menschen sozial denken und handeln. Leitsatz könnte sein, an sich zu denken in dem Maß, wie man an andere denkt. Sinngemäß eine uralte Mahnung, die nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Je höher die Stufe gesellschaftlicher Bedeutsamkeit, desto größer die Verantwortung, ihr nicht auf den Leim zu gehen. Man ist immer mehr als Zuschreibungen von außen es glauben machen. Dieses mehr aber muss man aus sich heraus entwickeln.
Leben bedeutet Wachstum und Verfall. Was lang genug gewesen ist, geht über in Auflösung und bildet sich (nach je eigenen Maßstäben?) neu. Ein ambivalentes Geschehen, so oder so zu interpretieren nach eigener Befindlichkeit und eigenem Geschick.
Ein unzuverlässiger Gradmesser ist das Verhalten der Mehrheit. Aber er scheint eigenes Tun und Lassen um einiges leichter zu machen (zumindest für eine gewisse Zeit, bis die Katastrophe naht).
Ein Boot wäre nicht schlecht. Ein seetüchtiges Hausboot. Nichts Modernes. Ein ausgedienter Fischkutter vielleicht. Ich wäre auf dem Wasser. Eine für die Mehrheit wenig erstrebenswerte Aussicht. So schnell würde mir keiner auf die Pelle rücken wollen. Und im Fall der Fälle würde ich den Anker lichten und in See stechen, nicht allzu weit hinaus, gerade weit genug entfernt. Dort draußen würde ich dümpeln und unbeeindruckt auf Land und Leute blicken.
Eine soziale Marktwirtschaft ist nur insoweit sozial, wie die in ihr lebenden Menschen sozial denken und handeln. Leitsatz könnte sein, an sich zu denken in dem Maß, wie man an andere denkt. Sinngemäß eine uralte Mahnung, die nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Je höher die Stufe gesellschaftlicher Bedeutsamkeit, desto größer die Verantwortung, ihr nicht auf den Leim zu gehen. Man ist immer mehr als Zuschreibungen von außen es glauben machen. Dieses mehr aber muss man aus sich heraus entwickeln.
05/02/25 17:40
RS. Morgens kommt eine Schwester. Sie betritt leise das Zimmer und stellt das Frühstückstablett auf den Tisch. Zwei Semmeln, Butter, Marmelade, Kaffee; sonntags zusätzlich Schinken und Käse (er fasst diese Zusätzlichkeit fast als Belohnung auf, wobei er nicht weiß, wofür; therapeutischer Fortschritt?). Die Schwester hat es eilig. Sie hat viel zu tun. Das merkt man ihren raschen, routinierten Bewegungen an, die trotzdem nicht übereilt wirken. Er ist nicht der einzige in dieser Anstalt. Außer Kaffee nimmt er wenig zu sich. Er bringt meist erst mittags etwas runter. Dass er ein großer Esser wäre, kann man nicht behaupten. Die täglich anfallenden Semmeln lässt er dem Gärtner zukommen, dem er zur Anstaltsarbeit zugewiesen ist. Der hat einen guten Appetit.
Meinungsvielfalt ist ein demokratisches Gebot, dass jeder frei seine Meinung kund tun kann, ohne Sorge für Leib und Leben, eine demokratische Errungenschaft. Dem alltäglichen Meinungsgeblubber setze ich mich ungern aus. Es führt selten zu mehr als nichts.
Wahrheit hat viele Gesichter. Ein gutes Gespräch bringt sie zum Vorschein.
Wer radikale Parteien (welcher politischen Richtung auch immer) ablehnt, macht sich automatisch zum Gegner dieser Parteien. Das liegt an ihrer Radikalität (anderes Denken nicht zu dulden).
Man kann unter vielem leiden, auch unter der Tristesse einer grauen Hochnebel-Decke, die das Gemüt zermürbt und die winterliche Kälte kälter werden lässt als sie ist. Zusätzlich das leichte Frösteln von innen heraus und der Ärger über die auf dem Smartphone installierte Wetter-App, die Sonnenschein über den ganzen Tag hinweg prognostiziert.
Krieg als Geschäft, auch das. Gewinnaussichten, für wen auch immer. Sicher nicht für die Seite, die verliert. Gewinn macht sie keinen, häuft allenfalls Schulden an, die sie auf lange Zeit hin ohne Hilfe von außen nicht wird begleichen können.
Allgemein verständlich zu reden, mag der Verständlichkeit dienen, ob es dem Verstand dienlich ist, sei dahingestellt.
Unsauberes Denken schweift hin und her, dreht sich (mindestens) einmal um sich selbst und weiß am Ende nichts mehr von seinem Ausgangspunkt.
Meinungsvielfalt ist ein demokratisches Gebot, dass jeder frei seine Meinung kund tun kann, ohne Sorge für Leib und Leben, eine demokratische Errungenschaft. Dem alltäglichen Meinungsgeblubber setze ich mich ungern aus. Es führt selten zu mehr als nichts.
Wahrheit hat viele Gesichter. Ein gutes Gespräch bringt sie zum Vorschein.
Wer radikale Parteien (welcher politischen Richtung auch immer) ablehnt, macht sich automatisch zum Gegner dieser Parteien. Das liegt an ihrer Radikalität (anderes Denken nicht zu dulden).
Man kann unter vielem leiden, auch unter der Tristesse einer grauen Hochnebel-Decke, die das Gemüt zermürbt und die winterliche Kälte kälter werden lässt als sie ist. Zusätzlich das leichte Frösteln von innen heraus und der Ärger über die auf dem Smartphone installierte Wetter-App, die Sonnenschein über den ganzen Tag hinweg prognostiziert.
Krieg als Geschäft, auch das. Gewinnaussichten, für wen auch immer. Sicher nicht für die Seite, die verliert. Gewinn macht sie keinen, häuft allenfalls Schulden an, die sie auf lange Zeit hin ohne Hilfe von außen nicht wird begleichen können.
Allgemein verständlich zu reden, mag der Verständlichkeit dienen, ob es dem Verstand dienlich ist, sei dahingestellt.
Unsauberes Denken schweift hin und her, dreht sich (mindestens) einmal um sich selbst und weiß am Ende nichts mehr von seinem Ausgangspunkt.
04/02/25 20:37
Fehler erinnern daran, dass Vollkommenheit nur ansatzweise zu erreichen ist. Das macht sie nicht besser, vor allem nicht, wenn sie nicht wieder gut zu machen sind.
Sorgsam pflege ich meine Routinen und schaue mir zugleich irritiert dabei zu. Die Irritation liegt in der Festlegung. Etwas mehr Offenheit, etwas mehr Lebendigkeit?
An einer über vier Tage sich hinziehenden Filmfest-Veranstaltung teilgenommen. In dieser Zeit mehr Filme gesehen als sonst in einem ganzen Jahr. Ausgezeichnete, Gute und Mäßige. Stunde um Stunde im Kinosaal verbracht. Wenig frische Luft und so gut wie keine Bewegung. Die Augen wund gesehen, das Gemüt erregt, die Glieder schmerzhaft still gesessen. Ziemlich ungesund. Also nicht empfehlenswert. Allerdings wiederholt weit über den eigenen Tellerrand geschaut.
Je weniger ich mich von der Stelle bewege, desto weniger verursache ich Kosten. Zwar bleibt ein gewisser, dem bloßen Leben geschuldeter, Kosten verursachender Restbestand an Bewegungsgründen. Er ist aber vergleichsweise gering. Ich plädiere für anhaltende Bewegungspausen.
Sorgsam pflege ich meine Routinen und schaue mir zugleich irritiert dabei zu. Die Irritation liegt in der Festlegung. Etwas mehr Offenheit, etwas mehr Lebendigkeit?
An einer über vier Tage sich hinziehenden Filmfest-Veranstaltung teilgenommen. In dieser Zeit mehr Filme gesehen als sonst in einem ganzen Jahr. Ausgezeichnete, Gute und Mäßige. Stunde um Stunde im Kinosaal verbracht. Wenig frische Luft und so gut wie keine Bewegung. Die Augen wund gesehen, das Gemüt erregt, die Glieder schmerzhaft still gesessen. Ziemlich ungesund. Also nicht empfehlenswert. Allerdings wiederholt weit über den eigenen Tellerrand geschaut.
Je weniger ich mich von der Stelle bewege, desto weniger verursache ich Kosten. Zwar bleibt ein gewisser, dem bloßen Leben geschuldeter, Kosten verursachender Restbestand an Bewegungsgründen. Er ist aber vergleichsweise gering. Ich plädiere für anhaltende Bewegungspausen.