10/02/25 20:58
Es lag ihm fern, jemanden zu belehren, auch wenn ihm das mitunter schwerfiel. Den gut gemeinten Rat (sofern vorhanden) gab er sich lieber selbst und anderen nur, sofern sie es ausdrücklich verlangten. Was je Ratschlag war und was bereits Belehrung, wollte er nicht bestimmen müssen.
Manche Menschen verwechseln Wohlstand mit Freiheit.
Alles Neue legt den Reiz des Neuen über die ständig ins Bewusstsein drängende Langeweile persönlicher Alltäglichkeit. Leider nicht dauerhaft. Früher oder später wird noch jedes ehemals Neue gewöhnlich. Der Reiz verfliegt, der Alltag hat einen wieder. Spätestens dann fällt der Blick auf etwas Neues.
Heutzutage ist der Brauch des Sparschweins aus der Mode gekommen (und er wird, ist das Bargeld erst mal abgeschafft, völlig in Vergessenheit geraten). Ich habe als Kind mit Sparschweinen zu tun gehabt. Sie wurden mir geschenkt (kleine, süße Keramikschweine, bunt oder rosa). Vermutlich sollte ich mit ihrer Hilfe das Sparen lernen. Was das Schwein mit Sparen zu tun hat, hat sich mir nie erschlossen (vermutlich habe ich mir als Kind keine Gedanken darüber gemacht). Da ich anlagebedingt kein sehr sparsamer Mensch bin, lag ich mit meinen Sparschweinen regelmäßig über Kreuz. Mein Trachten ging darauf aus, sie zu entleeren, weniger zu füllen. Exemplare mit Verschluss waren diesbezüglich umgänglich. Die Unzugänglichen, die den Begriff des Sparschweins allzu ernst nahmen, traf der Schlag (mit dem Hammer), sofern mein Drang an ihr Inneres zu kommen groß genug war.
Manche Menschen verwechseln Wohlstand mit Freiheit.
Alles Neue legt den Reiz des Neuen über die ständig ins Bewusstsein drängende Langeweile persönlicher Alltäglichkeit. Leider nicht dauerhaft. Früher oder später wird noch jedes ehemals Neue gewöhnlich. Der Reiz verfliegt, der Alltag hat einen wieder. Spätestens dann fällt der Blick auf etwas Neues.
Heutzutage ist der Brauch des Sparschweins aus der Mode gekommen (und er wird, ist das Bargeld erst mal abgeschafft, völlig in Vergessenheit geraten). Ich habe als Kind mit Sparschweinen zu tun gehabt. Sie wurden mir geschenkt (kleine, süße Keramikschweine, bunt oder rosa). Vermutlich sollte ich mit ihrer Hilfe das Sparen lernen. Was das Schwein mit Sparen zu tun hat, hat sich mir nie erschlossen (vermutlich habe ich mir als Kind keine Gedanken darüber gemacht). Da ich anlagebedingt kein sehr sparsamer Mensch bin, lag ich mit meinen Sparschweinen regelmäßig über Kreuz. Mein Trachten ging darauf aus, sie zu entleeren, weniger zu füllen. Exemplare mit Verschluss waren diesbezüglich umgänglich. Die Unzugänglichen, die den Begriff des Sparschweins allzu ernst nahmen, traf der Schlag (mit dem Hammer), sofern mein Drang an ihr Inneres zu kommen groß genug war.