Augenblicklich wende ich mich etwas Utopischem zu, genannt Gegenwart, etwas, das sich zwischen dem, was bereits nicht mehr ist, also vergangen, und dem, was noch nicht ist, also zukünftig, aufhält, eine Merkwürdigkeit, die so gut wie nichts bezeichnet, aber immerhin ganz und gar mir gehört (vermutlich weil sie aus nichts besteht), auch wenn ich nicht weiß, was anfangen mit ihr (wo doch nichts ist), eine Fata Morgana besonderer Verheißung.

Der unterhaltende Einfluss, den wir einem technischen Hilfsmittel zubilligen, das in eine Hand passt und mit den Fingern einer Hand zu bedienen ist, erscheint grenzenlos, der enzyklopädische, der diesem Gerät auch innewohnen kann, minimal.

Kraft des Geistes wird der Körper, kraft des Körpers der Geist diskriminiert. Von Seele keine Spur.

Liebe vermag den Geist zu wecken, nicht jeder Geist die Liebe.

Zwischendrin mal abschalten! Aber wer schaltet tatsächlich ab und was würde das nach sich ziehen?

Ein wahres Glück, was ich alles nicht (mehr) brauche und nicht brauchen möchte. Ich könnte zufrieden sein.

Auch bin ich dankbar für profunde Abwechslungen, die in der Lage sind, mich der Banalität des Alltäglichen zu entziehen, wie ich dankbar bin für das Beharrungsvermögen, das mir die Banalität des Alltags ermöglicht.

Freu' dich, wenn in deinem Leben sich etwas bildet, das du dir in der Weise, wie es sich verwirklicht, nicht vorgestellt und auch nicht angestrebt hast.