Zufall ist eine unberechenbare Größe ohne Inhalt. Zufall im wörtlichen Sinn als zufallend aufzufassen, macht ihn schicksalsträchtig, nimmt ihm das Zufällige.
Der Zufall ist ein Spieler ohne Kalkül (wollte man Gott ins Spiel bringen, könnte man von einem gottähnlichen Verhalten sprechen).

Sprache im Sinn der Existenzerhellung scheitert mitunter an der Bildhaftigkeit ihrer Begriffe, die den abstrakten wie absurden existenziellen Verhältnissen vermeintliche Sinnlichkeit verleiht (sinnliche Sinnhaftigkeit?).

Aus göttlicher Sicht dreht sich absolut nichts um den Mensch und es dreht sich absolut nichts nicht um den Mensch.

Ich stelle mir Sterben wie Einschlafen vor. Mit dem Einschlafen habe ich keine Probleme, ich wache nur zu früh auf.

Als selbstreflexives Wesen laufe ich Gefahr, mich und meinen Körper auseinander zu dividieren. Aber: ohne Körper wäre ich nicht und dieser mein Körper wäre nicht ohne mich. In beiden Fällen ist jeweils das Gegenteilige (untrennbar?) mit enthalten, einmal Seele (Geist?), einmal Körper.

Endet der Körper, endet auch die Seele. Die Seele für sich kann nicht enden, ohne dass der Körper endet.

Wie kann ich mich über etwas Schönes freuen, wenn Schönes für andere der Möglichkeit nach unmöglich ist? Indem ich sie möglicherweise mit einbeziehe?

Der Mensch ist ein Raubtier seinesgleichen. Man würde tierischen Wesen unrecht tun, vergliche man sie unter dem Aspekt des Raubtiers mit dem Mensch. Man sagt leichthin: gefräßig wie ein Löwe. Aber der Löwe frisst nur, bis er satt ist.

Demokratie spricht nicht gern von Eliten, hat sie aber nötig wie keine andere Staatsform.