Vieles hat das Zeug zum Gemeinplatz. Das hängt davon ab, wie viele das Viele im Mund führen.

Die große Liebe habe ich nicht gefunden, verloren aber habe ich sie auch nicht.

Nur weil etwas (wider Erwarten) auch etwas Positives an sich hat, muss ich dieses etwas in der Summe nicht für gut befinden. Entscheidend stehe ich Dingen und Menschen gegenüber, kritisches Zünglein an der Waage.

Bemerkenswert, wenn einer keine Ansicht hat und sich zu einer Ansicht nicht aufraffen kann/will.

Montagmorgen, sechs Uhr. Die Informationsmaschinerie springt wieder an (hat sie überhaupt pausiert?).

Eine Stadt liefert (schon rein quantitativ) ein vielschichtiges Bild der Bemühungen seiner Einwohner, das Leben zu bewältigen. Gelingen und Misslingen liegen eng beieinander, enger als gedacht.

Niemand (außer mir selbst) kann mich entscheidend vor unangenehmen Alltagsschludrigkeiten bewahren, weil niemandem (außer mir) sie widerfahren.

Klares Denken ist selten, herzliches Empfinden seltener.

Leute, die kriegerische Handlungen anordnen, sollten diese selbst in die Tat umsetzen, ganz leibhaftig. Vielleicht gäbe es dann weniger Kriege.