30/03/26 19:29
Auch die Nachwelt ist eine sterbende Welt.
Die Lebenskraft lässt nach, langsam zwar, aber unaufhaltsam. Der Wille muss sich mehr und mehr anstrengen für ihren Unterhalt. Dabei sieht er sich eng verbunden mit ihr, vielleicht gleichgesetzt (Lebenskraft als Ausdruck des Willens, oder Wille als Resultat der Lebenskraft?).
Neuem wendet man sich unter Maßgabe zur Verfügung stehender Energie zu, das heißt zögerlich oder auch gar nicht. Man sieht sich zunehmend damit konfrontiert, das Bestehende (aufrecht) zu erhalten. Und wenn schon Neues, dann energieeffizient.
"Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß". Acht bedenkenswerte Worte. Nichts zu wissen, kann schützen und kann schaden. Immer verantwortet man den Kenntnisstand, wie auch den Grad an Unkenntnis selbst (und manchmal weiß man weder ein noch aus).
Ob ich mich solidarisch verhalte, bedarf eingehender Prüfung, die vor zweifelhaften Details nicht halt macht und vermutlich nie ein Ende findet.
Verzicht steht im korrigierenden Verhältnis zu einer (Lebens)Situation des Überflusses. Ist Verzicht Resultat zum Verzicht zwingender Verhältnisse, kann von Verzicht im Grunde genommen nicht die Rede sein.
Verzichten lernt man mit der Zeit (und lieber nicht aufgezwungener Weise).
Armut ist nicht zu dulden, genau so wenig wie Überfluss. Aber was ist Armut, was Überfluss?
Die Lebenskraft lässt nach, langsam zwar, aber unaufhaltsam. Der Wille muss sich mehr und mehr anstrengen für ihren Unterhalt. Dabei sieht er sich eng verbunden mit ihr, vielleicht gleichgesetzt (Lebenskraft als Ausdruck des Willens, oder Wille als Resultat der Lebenskraft?).
Neuem wendet man sich unter Maßgabe zur Verfügung stehender Energie zu, das heißt zögerlich oder auch gar nicht. Man sieht sich zunehmend damit konfrontiert, das Bestehende (aufrecht) zu erhalten. Und wenn schon Neues, dann energieeffizient.
"Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß". Acht bedenkenswerte Worte. Nichts zu wissen, kann schützen und kann schaden. Immer verantwortet man den Kenntnisstand, wie auch den Grad an Unkenntnis selbst (und manchmal weiß man weder ein noch aus).
Ob ich mich solidarisch verhalte, bedarf eingehender Prüfung, die vor zweifelhaften Details nicht halt macht und vermutlich nie ein Ende findet.
Verzicht steht im korrigierenden Verhältnis zu einer (Lebens)Situation des Überflusses. Ist Verzicht Resultat zum Verzicht zwingender Verhältnisse, kann von Verzicht im Grunde genommen nicht die Rede sein.
Verzichten lernt man mit der Zeit (und lieber nicht aufgezwungener Weise).
Armut ist nicht zu dulden, genau so wenig wie Überfluss. Aber was ist Armut, was Überfluss?