Die Gegenwart als Epoche fortschreitender Bewegung. So könnte man sagen und läge nicht verkehrt. Trotzdem ein Missverständnis. Statt vorrangige Bewegung im Außen von da nach dort, Bewegung im Innen. Weniger äußere Fortbewegung, mehr Innenbeweglichkeit.

Weniger ist mehr. Einfach gesagt, um einiges weniger einfach getan.

Heute wittert man in manchen Branchen hinter disruptiven Biografien das Besondere (ob vorhanden oder nicht). Zu seiner Zeit hatte man es nur zu nichts gebracht.

Wenn ich tot bin, muss ich nicht mehr verdauen.

Manchmal reicht Großmut im Umgang mit (eigenen wie fremden) Schwächen nicht hin. Dann besteht Handlungsbedarf.

Wie vieles kann ich entdecken und wie wenig davon muss ich mir zueigen machen.

Mutet man Kindern nichts zu, nimmt man ihnen die Möglichkeit zu lernen, sich im späteren Leben etwas zuzumuten.

Haltlos erscheinen mir Ansprüche, es sei denn, ich stelle sie an mich.

Gemäß allgemeiner Übereinstimmung ein leidenschaftlicher Zeitgenosse. Dem widerspricht, was er in einem Interview äusserte, dass im Wort Leidenschaft Leid stecke und er darum nicht wüsste, warum er sich Leidenschaftlichkeit antun solle.

Wohlstand ist erstrebenswert, aber im Übermaß nicht förderlich.

Ich habe nichts gegen Konfektionsgrößen, solange sie (zu) mir passen.