07/03/25 19:37
Nicht immer entscheide ich kurz und bündig, was mir und meinem Körper gut tut und was nicht. Eine Aussage zum Beispiel wie "was einem schmeckt, kann einem nicht schaden" scheint mir gleich richtig wie falsch zu sein. Desgleichen "wer rastet, der rostet". Es gäbe weitere Beispiele zur Genüge. In einem stimmen sie alle überein, dass ich für mich zu entscheiden habe, ob sie mir bekömmlich sind oder nicht. Mein Entscheiden besitzt dabei nichts Festgelegtes. Es ist wankelmütig wie ich selbst es bin. Mal trifft es zu, mal nicht.
Nichts lässt sich erzwingen, und wenn, dann nur zum Schein. Irgendwann wacht man auf - und man kann sich glücklich schätzen, wenn zur rechten Zeit - und sagt sich: wozu die ganze Mühe? In diesem denkwürdigen Moment erkennt man, dass das Leben ganz andere Pläne hat, nämlich keine, außer möglichst lebendig zu sein. Dieser Erkenntnis zu Liebe ließe sich vieles hintanstellen. Und dann?
Als ich jung war, maß ich meine Kräfte. Jetzt komme ich in die Jahre und registriere ihr Nachlassen.
Nichts lässt sich erzwingen, und wenn, dann nur zum Schein. Irgendwann wacht man auf - und man kann sich glücklich schätzen, wenn zur rechten Zeit - und sagt sich: wozu die ganze Mühe? In diesem denkwürdigen Moment erkennt man, dass das Leben ganz andere Pläne hat, nämlich keine, außer möglichst lebendig zu sein. Dieser Erkenntnis zu Liebe ließe sich vieles hintanstellen. Und dann?
Als ich jung war, maß ich meine Kräfte. Jetzt komme ich in die Jahre und registriere ihr Nachlassen.