10/03/25 17:03
Sich selbst ernst zu nehmen, kann überraschend sein. Sich selbst nicht ernst zu nehmen, ist dagegen ein Versäumnis (unter Umständen ein fatales). Es stimmt allerdings auch, dass, wer es wirklich ernst meint mit sich, nicht alles ernst nimmt, was ihn betrifft. Der Ernsteste im Selbsternst scheint mir der zu sein, der sich lustig machen kann über sich. Und jetzt weiß ich wirklich nicht mehr, ob ich mich noch ernst nehmen soll.
Der Ernst der Stunde wird leicht übersehen. Hinterher, wenn es für ernsthafte Maßnahmen zu spät ist, ist die Schreierei groß.
Kaum ein Tag, an dem ich nicht versucht bin, unangenehme Seiten von mir aus meinem Lebensbuch herauszureißen. Vergebliche Mühe. Ich kann mich glücklich schätzen, nicht noch Weitere zu füllen.
Das Drehbuch meines Lebens ist etwas wirr. Man könnte es auch kompliziert nennen. Das muss am Drehbuchautor liegen.
Wer sich des Lebens freuen kann, weiß, dass er den Tod im Gepäck hat. Auch in der Umkehrung klingt dieser Satz interessant. Ich formuliere ihn so: Wer weiß, dass er sterben wird, freut sich des Lebens (solang er sich freuen kann).
Letzte Nacht saß ich am Schreibtisch. Im Traum. Ich hatte einen Stift in der Hand. Ein Bogen weißes Papier, auf dem nichts stand, lag vor mir. Meine Augen blickten nach Innen, als ob es da etwas Wichtiges zu sehen gäbe. Das Innen war aber Außen, was mich verwirrte. Im Aufwachen begriffen, wusste ich nicht so recht, wo ich mich befand.
Der Ernst der Stunde wird leicht übersehen. Hinterher, wenn es für ernsthafte Maßnahmen zu spät ist, ist die Schreierei groß.
Kaum ein Tag, an dem ich nicht versucht bin, unangenehme Seiten von mir aus meinem Lebensbuch herauszureißen. Vergebliche Mühe. Ich kann mich glücklich schätzen, nicht noch Weitere zu füllen.
Das Drehbuch meines Lebens ist etwas wirr. Man könnte es auch kompliziert nennen. Das muss am Drehbuchautor liegen.
Wer sich des Lebens freuen kann, weiß, dass er den Tod im Gepäck hat. Auch in der Umkehrung klingt dieser Satz interessant. Ich formuliere ihn so: Wer weiß, dass er sterben wird, freut sich des Lebens (solang er sich freuen kann).
Letzte Nacht saß ich am Schreibtisch. Im Traum. Ich hatte einen Stift in der Hand. Ein Bogen weißes Papier, auf dem nichts stand, lag vor mir. Meine Augen blickten nach Innen, als ob es da etwas Wichtiges zu sehen gäbe. Das Innen war aber Außen, was mich verwirrte. Im Aufwachen begriffen, wusste ich nicht so recht, wo ich mich befand.