Er trägt eine schwarze Hose, ein Zwischending von Jeans und Trainingshose, im Schritt sehr weit geschnitten und an den Seiten auf Oberschenkelhöhe mit hellen Streifen versehen. Dazu rein weiße, geradezu leuchtend weiße Sneakers, denen noch kein Straßenschmutz Leid angetan hat. Sein Oberkörper steckt in einem graublauen Hoody, darüber eine schwarze, stylische Lederjacke. Auf dem Rücken ein ebenso stylischer Rucksack. Zu Füßen eine schicke Sporttasche, die den Gang ins Fitnessstudio kaum erwarten kann. Er gestikuliert, als ob er sich in einem angeregten Gespräch befände. Dabei bewegt er sich wiegenden Schritts hin und her, zwei Schritt nach links, zwei nach rechts, wie auf einer Tanzfläche. Im Mund eine dunkelbraune, gebogene Pfeife, aus der es rhythmisch qualmt. Scheinbar ein routinierter Pfeifenraucher, denke ich mir, und dass der Mann mindestens Siebzig (vermutlich älter) ist.

Links neben mir, über den Mittelgang des Großraumwagens hinweg, sitzt ein junger Mann, der dem jungen John Coltrane verblüffend ähnlich sieht. Dass mir das auffällt, bringt mir unmissverständlich zum Bewusstsein, dass ich alt bin.