Aus irdischer Sicht und erdbezogen vollzieht sich alles Irdische zugleich, also zeitlos. Vor dem Hintergrund von Sonne, Mond und Sternen allerdings zerfällt dieses Zugleich in eine zeitliches Nacheinander, wird also zeitvoll. Nichts als ein unnützes Gedankenspiel natürlich, von dem ich nicht weiß, wofür es gut sein soll. Keine Frage, dass eine irdische Anschauung, allein aus irdischer Perspektive und einseitig auf die Erde und ihre irdischen Belange projiziert eine Unmöglichkeit ist. Denn Erde und Irdisches existieren nicht für sich allein, sondern im Schoß kosmischen Werdens und Vergehens. Gleich dem Menschen in Verbindung zum Mensch. Zeit existiert nicht für sich, sondern im Verhältnis.

Der Ernst der Lage ist immer die Lage, nichts anderes.

Wer sexuelle Begierde und Fortpflanzungstrieb in eins setzt, irrt, wer nicht, auch.

Wenn Sexualität sich auslebt, pausiert der Verstand. Wenn er dann wieder an die Arbeit geht, ist es meist zu spät.

Idealismus ist eine gute Sache, der Realität aber nicht gewachsen (oder vielleicht doch?).